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Venedig - die Stadt der Liebe! Und die Stadt der frisch Verliebten und jung Verm‰hlten, die ihre Liebe in Venedig noch intensiver
geniessen und Ihre Flitterwochen hier verbringen. Auch Maestro Gian Piero Reverberi liess sich mitreissen von der besonderen Atmosph‰re Venedigs und beschreibt
in seinen neuen Kompositionen f¸r 'Honeymoon - Luna di Miele', die Reise eines jung verm‰hlten Paares durch Venedig. Lassen auch Sie sich verzaubern und
davontragen auf eine musikalische Reise und Venedig vor Ihrem inneren Auge erwachsen.
Ausgangspunkt f¸r diese romantische Hochzeitsreise ist die Ankunft an Venedigs zentralem Bahnhof, Venezia Santa Lucia.
Es herrscht rege Gesch‰ftigkeit. Tag und Nacht von Internationalen Besuchern frequentiert, betreten hier die meister Besucher zum ersten Mal venezianisches
Pflaster.
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Durch verwinkelte Gassen, ¸ber pittoreske Pl‰tze, vorbei an eindrucksvollen Pal‰sten und pr‰chtigen Sakralbauten f¸hrt der erste Weg zur Ca' Rezzonico (Casa Rezzonico). Im 17./18. Jahrhundert von Baldassare Longhena erbaut, von Giorgio Massari fertiggestellt, befindet sich im
Palazzo Rezzonico heute das Museo del Settecento Veneziano (Museum des Venezianischen 18. Jarhhunderts), das einen reizvollen Einblick in
das venezianische Leben zur Zeit des Rokoko bietet. Ist doch das Rokoko die ƒra, die die Musik von RondÚ Veneziano am st‰rksten inspiriert.
Immer tiefer f¸hrt der Weg hinein in das Gewirr verwinkelter Gassen. Doch was w‰re Venedig ohne seine einzigartigen Ponti - die Br¸cken, die unverzichtbar nahezu jeden Stadtteil, jede Strasse,
ja jedes G‰sschen miteinander verbinden? Jeder Weg durch Venedig f¸hrt ¸ber zahlreiche dieser ber¸hmten Br¸cken, manche nicht viel mehr als Stege ¸ber
kleine Canalettos, andere imposante Bauwerke, die die grossen Wasserstrassen Venedigs ¸berspannen.
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Am ber¸hmtesten Platz Venedigs, der Piazza San Marco gelegen, ist der Palazzo Ducale, der Dogenpalast. Der Palast der Pal‰ste!
Venedigs martialisches Zeichen der Macht. Einst war er das Regierungszentrum der Republik Venedig und von 697 bis 1797 n. Chr. Wohnsitz des Dogen. Von den
Mitgliedern des Adels auf Lebenszeit gew‰hlt, jedoch von sechs sogenannten Tributen im Amt ¸berwacht, war der Doge das Stadtoberhaupt Venedigs.
Heute ist der Palazzo Ducale ein einzigartiges Museum. Die untere S‰ulenreihe der Palastfront unter dem wuchtigen Oberteil symbolisiert die "Stadt
Venedig getragen von vielen Pf‰hlen".
Durch die gotische Porta della Carta betritt man den Innenhof mit der Freitreppe, der Scala dei Giganti, auf der einst die neu gew‰hlten
Dogen feierlich inthronisiert wurden. Der Deckenfries im Saal des grossen Rates stellt alle 76 Dogen dar, die von diesem Palast aus ihr Amt gef¸hrt haben.

Weiter f¸hrt die musikalische Reise zum Kloster San Zaccaria, bekannt als das wohl lebenslustigste Kloster im lebenslustigen
Venedig des 18. Jahrhunderts. Es war ber¸hmt und ber¸chtigt f¸r Klostersb‰lle und Amoure der frommen Schwestern. In San Zaccaria wurden vor allem jene
bedauernswerten jungen Damen aus besserem Haus untergebracht, f¸r die kein Geld und auch kein Mann zur Verf¸gung stand!
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Die Basilica dei Frari - Santa Maria Gloriosa dei Frari - hingegen ist die Klosterkirche der Franziskaner.
Ihr Campanile ist der zweithˆchste Venedigs. Im Innern der Kirche findet sich das Grabmal Tizians. Als der Maler 1576 an der Pest Starb, wurde er von den
Mˆnchen, trotz einer Verf¸gung des Senats, Pesttote nicht in Gottesh‰usern zu begraben, hier bestattet.
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Viele ber¸hmte Besucher unter ihnen zahlreiche K¸nstler, fanden im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg nach Venedig.
Die Impressionen dieser faszinierenden Stadt blieben f¸r uns in ihren Werken erhalten. Einer dieser Besucher jedoch, der spanische Modeschˆpfer und Maler
Mario Fortuny y Madrazo, verliebte sich 1889 in die Stadt und blieb f¸r immer. Im Stadtteil San Marco erwarb er den Palazzo Fortuny. In seinem Innern
erinnert an den Meister Fortuny: Die W‰nde sind mit seinen ber¸hmten, prachtvollen Stoffen beh‰ngt,
Stoffballen liegen herum, so als w¸rde der Meister selbst im n‰chsten Moment den Raum betreten und Mass nehmen wollen...


Die melancholische Serenade 'Serenata Veneziana' nun l‰sst dem liebenden Paar Zeit zum Verweilen auf einem der zahlreichen Campi,
den Pl‰tzen Venedigs, auf denen sich ein Spazierg‰nger auf seinem Weg durch die verwinkelten Gassen unvermittelt wiederfindet - zum Pausieren und Innehalten
bei einem Espresso oder einem Gl‰schen Prosecco.


Beim weiteren Flanieren ¸ber die Br¸cken und Pl‰tze, durch die Strassen und Gassen Venedigs f¸hrt der Weg vor¸ber am
Conservatorio, der Musik- und Singschule Venedigs. Unter den Fenstern des Konservatoriums lauscht das Paar den Melodien der Sch¸ler, die in hingebungsvoller
Weise ihre St¸cke erlernen. Den Beginn machen die Streicher, gefolgt von den Blechbl‰sern und den Klarinetten. Aber auch das Piano und die Stimme eines
Tenors sind zu erkennen. Der eine oder andere Ausschnitt des St¸ckes 'Conservatorio' l‰sst den Liebhaber italienischer Opern sicher aufhorchen.
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Venedig und die Oper! Was liegt da n‰her, als der Gedanke an das einzigartige Theater Venedigs: La Fenice (Teatro la Fenice).
Sowohl Verdis 'Rigoletto' und 'La Traviata' als auch Rossinis 'Semiramis' hatten im Teatro la Fenice ihre Welturauff¸hrungen.
Nach einem verheerenden Feuer im Jahre 1836 wieder aufgebaut, fiel das einzigartige Geb‰ude im Januar 1996 erneut einem Brand zum Opfer- lediglich die
Fassade blieb erhalten. Daher auch die unendliche Traurigkeit in der Musik. Aber wie es sich f¸r einen Fenice, einen Phˆnix geziemt ist es erneut aus der
Asche auferstanden.


Mit dem Besuch des Mercatino, des quirligen, betriebsamen Marktes, erreicht die musikalische Reise kurz vor ihrem Ende noch
einmal einen Hˆhepunkt. H‰ndler bieten ihre Waren feil, ein verf¸hrerischer Duft liegt in der Luft - wie viele W¸nsche lassen sich hier erf¸llen, wie viele
Gen¸sse erleben!
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© by Husac Lucian @ http://freeartisticphotos.com/
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Venedig, 2004. Fotograf: Reinhard Jahn, Mannheim
Sincere thanks to Nicolas Haymoz (alias Niklaus) for the romantic text.
Un grand remerciement ‡ la famille Favre et ‡ Bernhard Tinner pour la traduction du livret fourni avec cet album.
Ringrazio Giovanni Tribuzio per questa traduzione.
Zum Abschluss seiner phantastischen Reise durch Venedig unternimmt das Paar einen Ausflug zum Lido, dem weltbekannten Strand
Venedigs und l‰sst dort den Tag mit einem romantischen 'Serata al Lido' - einem Abend am Strand ausklingen. Am Himmel steht voll der 'Luna di Miele', der
'Honigmond', der 'Honeymoon', der der Reise des Jung verm‰hlten Paares ihren Namen gab und die Ewigkeit der Verbindung bezeugt.

Apologies for the poor formatting of this version - I don't know German and so it will have to stay as is until some kind soul offers to fix it :-) Chris